Die Memoiren 🙂 eines roten Blutkörperchens 🤗

Es ist doch nicht zu glauben. Was für ein Job. Da muss man schon für einen gotzigen freien Tag kämpfen als ginge es um Leben und Tod. Ich habe mal einen Influenza-Virus getroffen, der hat mir erzählt, ich glaube sein Name war Paul, das er im vorherigen Wirt von den roten Blutkörperchen in Erfahrung gebracht hat, dass diese dort sogar gesetzlich geregelte Feiertage haben und zusätzlich eine 6-Tage-Woche anstatt eine 7-Tage-Woche wie hier. Was sind das für Zustände? Na ja ... wird dann wohl auch der Grund gewesen sein, dass er mit 'saurer' Haut wieder von diesem Wirt weggekommen ist. Wie war denn das schon wieder ... ich glaube er entkam durch die Nasenschleimhaut. Mmmhhh ... Tat mir fast schon Leid, dass ich ihm 200 Sauerstoff-Ionen vom Bataillon 5 auf den Hals gehetzt habe, aber was will man machen; Job ist eben Job. Man steht in der Früh auf, schnappt sich genügend Hämoglobin und haut sich in die Bobbahn und dann geht die Post ab ... Moment mal, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt! Mein Name ist Jack, ich bin ein rotes Blutkörperchen vom 17. Geschwader, ich bin seit ca. 2 Monaten im Dienst (bin also kein Retikulozyt mehr, also schon ausgewachsen) und befinde mich im Moment auf dem Weg nach Hause zur Lungenkapillar-Tankstelle 513.

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